Solana fällt aus, Entwickler starten Mainnet-Beta erfolgreich neu

Das Solana-Netzwerk ist aufgrund einer Transaktionsüberlastung über 16 Stunden ausgefallen. Die Entwickler arbeiten daran, das Netzwerk neu zu starten, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet.

Die Solana-Blockchain war durch einen Netzwerkausfall gezwungen, offline zu gehen. Über 16 Stunden war das Netzwerk nicht verfügbar – ein besorgniserregender Moment für das momentan so stark diskutierte Projekt. Das Solana-Team hat die Mainnet-Beta am 15. September erfolgreich neu gestartet. Die volle Funktionalität wird voraussichtlich in wenigen Stunden nach der Veröffentlichung wiederhergestellt.

Tweets eines Überwachungskontos bezüglich des Statuses der Solana-Blockchain zeigen, dass ein starker Anstieg der Transaktionslast einen Spitzenwert von 400.000 Transaktionen pro Sekunde verursacht hat. Dies überflutete dann die Warteschlange für die anstehenden Transaktionen, und eine „mangelnde Priorisierung netzwerkkritischer Nachrichten führte dazu, dass das Netzwerk mit dem Forking begann“.

Zu hohe Nutzungslast: Solana geht offline

Der anschließende Anstieg des Speicherverbrauchs führte dazu, dass einige Nodes offline gingen. Um dieses Problem zu beheben, haben die Entwickler von Solana angekündigt, einen Netzwerkneustart durchzuführen, dessen Anweisungen auf dem offiziellen Discord-Server veröffentlicht wurden.

Das Problem liegt angeblich in Schicht 1 und hat alles auf Solana basierende beeinflusst. Es sei darauf hingewiesen, dass sich Solana derzeit in der Beta-Phase befindet, was die Auswirkungen des Ausfalls etwas mildert.

Der Preis von Solana ist ebenfalls deutlich gefallen und ging innerhalb von Stunden unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht um 10 % zurück. Seitdem hat sich der SOL Preis erholt und ist nur noch um etwa 2,5% gesunken.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Solana und Arbitrum sind offline, Ethereum weicht Angriff aus

Solana ist nicht die einzige, die offline ging, auch die Skalierungsplattform Arbitrum ging für etwa eine Stunde vom Netz. Arbitrum One erklärte, dass keine Gelder gefährdet seien und nur neue Transaktionen nicht bearbeitet werden könnten. Beide Plattformen hatten kürzlich das Marktinteresse geweckt.

Ethereum wurde ebenfalls angegriffen, blieb aber unversehrt. Entwickler Marius Van Der Wijden erläuterte auf Twitter, dass eine nicht identifizierte Entität Ethereum angegriffen habe, wobei einige Nethermind-Node zu einer ungültigen Chain wechselten. Aber da andere Clients das Netzwerk sichern, haben sich die Nodes seitdem wieder der richtigen Chain angeschlossen.

Diese Netzwerke und Lösungen der neueren Generation werden zu einem wichtigen Bestandteil des Blockchain-Ökosystems. Sie werden oft als Schlüsselelement der Zukunft gesehen. Allerdings stehen sie noch am Anfang ihrer Entwicklung. Schließlich hat auch Ethereum in seiner Lebensdauer viele Höhen und Tiefen erlebt, allen voran der berüchtigte DAO-Vorfall. Das sind Wachstumschancen mit Potenzial für Verbesserungen.

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